Metzgerei Beisel und Jehle

Inh. Rainer und Christel Jehle
       Heiko und Corina Postawa

Geschichte unseres Betriebes: Über 100 Jahre Familientradition


 

Als Johann Adam Beisel mit seiner Frau Anna Katharina geb. Siefert  im Jahre 1896 eine Metzgerei gründete, ahnte er sicher nicht, dass sein Betrieb einmal auf eine so lange Familientradition zurückblicken kann.

1938 übernahm Sohn Adam und Ehefrau Martha geb. Gugau das Geschäft. Von ihren drei Kindern erlernten die beiden Söhne Erhard und Heinz den Beruf des Metzgers.

Zu dieser Zeit, insbesondere während der beiden Weltkriege, lagen die Haupteinahmen allerdings nicht im Verkauf von Fleisch und Wurst, sondern in Landwirtschaft und Viehhandel.

Nachdem plötzlichen Tod von Adam Beisel im Jahre 1963 übernahm Erhard mit seiner Frau Margarethe, geb. Menges die Metzgerei.

Seit 1974 unterstützen Tochter Christel  mit ihrem Mann Rainer das Unternehmen und tragen seitdem viel zur Weiterentwicklung der Metzgerei bei. 1987 erfolgte die Geschäftsübernahme durch die beiden nun bereits schon in der 4. Generation. Mittlerweile wirkt sogar schon die nächste Generation im Unternehmen mit, nämlich Corina, geb. Jehle und Heiko Postawa, die seit Januar 2011 ebenfalls als Geschäftsführer eingetragen sind. 

Der Rothenberger Metzgerei Beisel & Jehle wurde im Februar 2009 vom Regierungspräsidium Darmstadt die EU-Zulassung als Schlachtbetrieb nach der neuen EU-Lebensmittel-Hygieneverordnung verliehen. Hiermit verbunden waren die Kontrollen sowohl der räumlichen, als auch der dokumentarischen Gegebenheiten, die in dieser Verordnung gefordert werden und vor allem der Qualitätssicherung der Lebensmittelproduktion dienen.

Der Betrieb wurde von Frau Dr. Müller, Leiterin des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, als auch von Frau Dr. Lautenschläger, Leiterin des Veterinärdezernats beim RP in Darmstadt als vorbildlich bezeichnet. Die Zulassung als EU-Schlachtbetrieb benötigen alle selbstschlachtenden Metzgereien ab dem 1. Januar 2010.

Somit wird auch in Zukunft gewährleistet sein, dass in Rothenberg nur einheimische Schweine und Rinder im eigenen Betrieb nach kurzen Transportwegen selbst geschlachtet und weiterverarbeitet werden können, um die Qualität der Fleisch- und Wurstwaren auf höchstem Niveau zu halten.